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Historie

 

HistorieGeschichte schenkt der Gegenwart den Verstand der Vergangenheit.

Wir bei Roeper sind stolz darauf, die aus unserer über 120 Jahre alten Unternehmensgeschichte gewonnenen Erfahrungen bewahrt, ausgebaut und in unserer Unternehmenskultur verankert zu haben.

 

Am 2. Mai 1891 gründete der Hamburger Kaufmann Conrad Emil Roeper sein "Handelsgeschäft für Indigo, Farbhölzer, Schellack und Drogen aller Art".

Das Unternehmen lag ideal "Bei den Mühren 69". Im Hinterhof befand sich ein Lagergebäude, das über den angrenzenden Katharinenfleet per Schuten mit Waren versorgt werden konnte und ringsumher bestimmten Kaufmannskontore das Stadtteilbild. C.E. Roeper wurde bald einer der Branchenführer im Deutschen Reich.

Vor dem ersten Weltkrieg fiel der einzige Sohn Conrad Emil Roepers während einer Geschäftsreise nach Kalkutta der Cholera zum Opfer. Um die Nachfolge zu regeln, bestimmte er seine bewährten Prokuristen Carl Schulze, Arthur Brand und August Gerrens nacheinander zu Partnern.

C.E. Roeper Gründerväter

Der erste Weltkrieg forderte persönliche Leiden ein, und der folgende Wiederaufbau zog sich bis nach der Inflation in das Jahr 1924 hinein. 1927 verstarb Conrad Emil Roeper mit 84 Lebensjahren, hoch geachtet in seiner Branche, im Unternehmen geschätzt für seine Fürsorge und Großzügigkeit. Sein Unternehmergeist und seine hanseatischen Kaufmannstugenden prägen unser Unternehmen bis zum heutigen Tag.

Ende der 20er Jahre expandierte das Unternehmen weiter, zog in das Kontorhaus "Hanseatenhof" um und mietete einen weiteren Speicher im "Hüxter Nr. 5" sowie Lagerflächen im Freihafen hinzu. Während der Weltwirtschaftskrise wurde eine Betriebsversammlung einberufen, auf der sich alle Beschäftigten dazu entschlossen, Kündigungen zu vermeiden, indem jeder eine Gehaltskürzung hinnahm. Auch dieser damals einmalige Vorfall prägt unser Unternehmen bis heute: bei C.E. Roeper steht die Belegschaft für den einzelnen Mitarbeiter ein.


Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war August Gerrens Alleininhaber. Beide anderen Partner waren verstorben und ohne Erben. Viele Mitarbeiter dienten an der Front, das Geschäft lag danieder.

In einem Bericht vom 3. September 1943 heisst es: "Das Kontorhaus ist bis auf einige Fenster unbeschädigt, allerdings blicken wir nur auf Ruinen. Viel schlimmer ist es, dass 14 unserer Gefolgsleute ihr ganzes Hab und Gut verloren haben".

1944 wurde die Lage bedrohlicher: "Aus allen Stockwerken kamen Ihnen die Flammen entgegen". Bis auf die leeren Geldschränke sei alles verbrannt.

Gegen Kriegsende arbeitete die gesamte Belegschaft im Privathaus August Gerrens, dessen Frau so manches Scharmützel um wenige Meter Platz für ihre Belange ausfechten musste.
Im Haus fand ein andauernder Kleinkrieg um Kellerräume, Ecken in der Küche und im Flur statt, der allerdings immer mit einem Sieg des Unternehmens endete.


Nach Kriegsende, der Bewältigung vieler neuer bürokratischer Handelshürden, der Reaktivierung alter Kontakte und dem Überstehen der Währungsreform nahm August Gerrens 1951 seinen Sohn Claus in das Unternehmen auf, der nach dessen Tode im Jahre 1962 die Geschäfte voll übernahm.

In den 60er Jahren wurde ein Speicher im "Cremon" erworben, der später der Überzeugung weichen musste, dass Verwaltung und Lager räumlich nicht zu trennen sind. Ebenso wurde ein schnell zu klein gewordenes Lager in Billbrook aufgegeben und von der Stadt Hamburg ein Grundstück im neuen Industriegebiet in Hamburg Allermöhe erworben. Hier befinden sich seitdem sowohl Unternehmenssitz mit Geschäftsleitung und Verwaltung wie auch drei große Lagerflächen in unmittelbarer Umgebung.

1990 ist Claus Gerrens´ Sohn Carsten in das Unternehmen eingetreten. Carsten Gerrens ist seit 1998 Inhaber und nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2003 heute alleiniger Geschäftsführer der C.E. Roeper GmbH.

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